Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit stehen Persönlichkeiten. Genauer gesagt: das, was hinter einem Gesicht liegt. Ich male Porträts von bekannten Persönlichkeiten aus z.B. Film, Musik, Sport und Gesellschaft, weil mich nicht nur ihr Erscheinungsbild interessiert, sondern vor allem das, was sie verkörpern. Mich beschäftigt die Frage: Wofür steht diese Persönlichkeit? Was berührt mich an ihr? Was wird durch sie sichtbar? Meine Porträts sollen deshalb nie nur ein Gesicht zeigen, sondern auch Haltung, Spannung, Verletzlichkeit, Stärke und innere Werte spürbar machen.
Porträts sind für mich nicht aus einem fertigen Plan entstanden, sondern aus einer Entwicklung. Bis 2014 hätte ich nicht gedacht, dass realistisches Malen einmal mein Weg sein würde. Ich war eher abstrakt unterwegs und habe mir diese Form des Arbeitens lange nicht wirklich zugetraut. Dann habe ich es einfach versucht, Zunächst mit ein paar Fußballlegenden. Dabei habe ich gemerkt, dass mich Gesichter als Motiv viel tiefer faszinieren als alles andere. Seitdem male ich nur noch Porträts. Auch weil ich darin genau das verbinden und ausdrücken kann, was mich künstlerisch antreibt.
Ich erschaffe meine Kunst für Menschen, die sich nicht mit bloßer Oberfläche zufriedengeben. Für Menschen, die in Kunst nicht nur Ästhetik suchen, sondern Verbindung, Tiefe und Resonanz. Meine Werke sind für Betrachterinnen und Betrachter, die sich fragen, was hinter einer Erscheinung liegt, welche Werte ein Mensch verkörpert und was das vielleicht auch mit ihrem eigenen Leben zu tun hat. Ich möchte Menschen erreichen, die offen sind für Inspiration, Reflexion und echte Begegnung.
Meine Kunst ist für mutige Menschen, die Welt nicht so sehen, wie sie ist, sondern so, wie sie sein sollte.
Meine Arbeiten kreisen stark um Werte. Mich interessieren Persönlichkeiten, die etwas sichtbar machen, das über sie selbst hinausweist. In meinen Werken geht es immer wieder um Courage, Empathie, Exzellenz, Inspiration und Reflexion. Aber auch um Verantwortung, Haltung, Widerspruch und Verletzlichkeit. Ich glaube, dass bekannte Persönlichkeiten uns deshalb so berühren können, weil sie stellvertretend für Fragen stehen, die auch uns selbst betreffen: Wer wollen wir sein? Wofür stehen wir ein? Was trägt uns? Genau diese Verbindung möchte ich mit meiner Kunst sichtbar machen.
Eine prägende Erfahrung war sicher der Moment, in dem ich meine Vorstellung von mir selbst als Künstler infrage gestellt habe. Lange dachte ich, realistische Porträts seien einfach nicht mein Ding. Der Schritt, es trotzdem zu versuchen, hat meinen Blick verändert. Dazu kommt meine tiefe Faszination für Menschen und für Persönlichkeiten, die andere bewegen. Mich prägen Figuren, reale wie fiktive, die Werte verkörpern und etwas in uns auslösen. Mit der Zeit ist daraus ein immer klarerer künstlerischer Blick entstanden: Ich sehe in Gesichtern nicht nur Formen, sondern Geschichten, Spannungen, Entscheidungen und Haltungen.
Die größte Erfüllung liegt für mich darin, dass Kunst Verbindung schaffen kann. Wenn ein Porträt nicht nur angeschaut, sondern wirklich empfunden wird, dann passiert genau das, was ich mir wünsche. Ich liebe den Gedanken, dass ein Bild Menschen nicht nur ästhetisch anspricht, sondern innerlich etwas zum Klingen bringt. Wenn ein Werk inspiriert, berührt, Erinnerungen weckt oder einen neuen Blick auf einen Menschen oder einen Wert eröffnet, dann ist das für mich der schönste Teil meines Künstlerseins.
Ich wünsche mir, dass Menschen vor meinen Werken nicht beim Offensichtlichen stehen bleiben. Sie sollen nicht nur ein bekanntes Gesicht sehen, sondern sich fragen: Was steckt dahinter? Was berührt mich daran? Welcher Wert spricht mich an? Was erzählt mir dieses Porträt? Meine Kunst soll Raum für Resonanz schaffen. Es gibt dabei kein richtig oder falsch. Entscheidend ist, dass etwas in Bewegung kommt: ein Gedanke, ein Gefühl, eine Erinnerung oder ein innerer Dialog.
Meine Kunst will mehr als schön sein. Sie soll etwas sichtbar machen, das tiefer liegt. Unter der Oberfläche. Hinter der Maske. Jedes Werk entsteht aus einer intensiven Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit, die ich male. Ich beschäftige mich schon vor dem ersten Pinselstrich mit ihrer Haltung, ihrer Verantwortung, ihrer Stärke, aber auch mit ihren Brüchen und Spannungen. Diese Auseinandersetzung fließt in Farbe, Ausdruck und Bildsprache ein. Dadurch wird das Porträt zu mehr als einem Abbild. Es wird zu einem Träger von Bedeutung, Erinnerung und Haltung.
Ich möchte für eine Kunst stehen, die Menschen nicht auf ihre äußere Erscheinung reduziert, sondern ihre Tiefe sichtbar macht. Für Kunst, die verbindet, inspiriert und zum Nachdenken anregt. Für Kunst, die zeigt, dass hinter jedem Gesicht mehr liegt als nur ein Bild. Meine Vision ist, Werke zu schaffen, die nicht nur ästhetisch wirken, sondern auch Werte transportieren. Meine Kunst soll Menschen darin bestärken, sich mit dem zu verbinden, was ihnen selbst wichtig ist.
Exklusive Liste
Melde Dich für meinen Newsletter an und erhalte eine siebenteilige Email-Serie mit spannenden Einblicken in meinem Werdegang als Künstler. Du erhältst außerdem Informationen über neue Bilder und Serien – vor der Öffentlichkeit.