Es gibt Abende, die bleiben.
Nicht nur, weil etwas stattgefunden hat, sondern weil etwas spürbar geworden ist.
Die Vernissage meiner Einzelausstellung „Blickwechsel“ im Kulturzentrum Rathenow war für mich genau so ein Abend. Ein Abend voller Musik, Begegnungen, Offenheit und ehrlichem Interesse. Ein Abend, an dem sich meine Kunst nicht nur an den Wänden gezeigt hat, sondern auch im Austausch mit den Menschen im Raum lebendig geworden ist.
Rea Garvey, Bob Marley, David Bowie
Schon der Beginn hatte eine besondere Stimmung.
Mit „Supergirl“ von Rea Garvey wurde der Abend eröffnet, danach folgte die Begrüßungsrede der Leiterin des Kulturzentrums Rathenow. Anschließend wurde Bob Marley live performt. Danach durfte ich selbst über meine Kunst und die Ausstellung sprechen. Bevor die Ausstellung dann offiziell eröffnet wurde, wurde noch ein Lied von David Bowie gesungen. So passend, weil auch Porträts von Garvey, Marley und Bowie ausgestellt waren
Begeisterte Besucher
Mit rund 30 bis 40 Gästen war die Vernissage wunderbar besucht. Es war kein lauter Abend im oberflächlichen Sinn – sondern einer, der Tiefe hatte. Es gab viele intensive Gespräche, aufmerksame Blicke, ehrliche Reaktionen und begeistertes Feedback zu meinen Werken. Genau das wünsche ich mir für meine Kunst: Dass sie nicht nur angeschaut wird, sondern etwas auslöst. Dass sie Menschen berührt, Fragen öffnet, Erinnerungen weckt oder Werte sichtbar macht, die vielleicht schon lange in uns wirken.
Genau darin liegt für mich der eigentliche Gedanke von „Blickwechsel“. Hinter die Oberfläche zu schauen. Nicht beim Bekannten stehen zu bleiben, sondern tiefer zu gehen. Nicht nur ein Porträt zu sehen, sondern eine Resonanz zu spüren.
Umso schöner war es, an diesem Abend zu erleben, wie offen sich viele Besucherinnen und Besucher auf genau diesen Blick eingelassen haben. Es war für mich etwas Besonderes, zu sehen, wie aufmerksam gelesen, geschaut, nachgefragt und empfunden wurde. Wie aus Bildern Gespräche entstanden. Wie aus Eindrücken Austausch wurde.
Spendenaktion
Auch die Postkartenaktion war für mich ein schöner Teil des Abends. Von verschiedener meiner Werken lage Postkarten-Drucke aus, die gegen eine kleine Spende mitgenommen werden konnten. Der Erlös geht an die Rathenower Tafel und die Tiertafel Havelland. Ich fand den Gedanken sehr stimmig, dass etwas, das aus meiner Kunst heraus entsteht, zugleich auch an anderer Stelle etwas Gutes bewirken kann.
Ich bin sehr dankbar für diesen Abend.
Für alle, die da waren. Für das Interesse, die Offenheit und die vielen wertschätzenden Rückmeldungen. Für die Gespräche, die Nähe und die besondere Atmosphäre. Mein Dank gilt dem Team des Kulturzentrums Rathenow für die Organisation und die Möglichkeit, diese Ausstellung dort zeigen zu dürfen.
Kunst kann verbinden
Und ganz persönlich bleibt für mich vor allem dieses Gefühl:
Dass Kunst verbinden kann.
Dass sie Begegnung schaffen kann.
Und dass ein Porträt manchmal mehr erzählt als nur ein Gesicht.
Die Vernissage war für mich genau das:
eine Begegnung mit Kunst, mit Menschen und mit dem, was zwischen beidem entstehen kann.
Ausstellungsdaten
Die Ausstellung kann noch bis zum 3. Mai 2026 im Kuturzentrum Rathenow besichtigt werden.
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